Bauantrag eingereicht

Wir haben unseren Bauantrag eingereicht! Damit sind wir unserem Projekt wieder einen wichtigen Schritt nĂ€her gekommen 🙂

Ein großes Dankeschön geht dabei an unseren fleißigen Architekten, der in den letzten Wochen und Monaten PlĂ€ne finalisiert, bautechnische Nachweise eingeholt, die Entwurfsbeschreibung verfasst und sich durch diverse Formulare gearbeitet hat! Und ein kleines Dankeschön an unsere GeschĂ€ftsfĂŒhrer*innen, die vom Unterschreiben auf gefĂŒhlt jeder zweiten Seite fast schon einen Muskelkater bekommen haben 😉

„Zukunftsbild Walle Central 2040“

Unter diesem Motto wird derzeit ein Konzept verhandelt, das die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des zentralen Waller Ortsteils vorantreiben soll. Ausgangslage sind die steigenden Verkehrszahlen, die Nachfragen vieler BĂŒrger*innen nach einem beruhigten, kooperativen Verkehr sowie der schlechte Zustand vieler Straßen.

Das Konzept wurde vom Waller Beirat erarbeitet und in den letzten Monaten dem Bauressort und dem Amt fĂŒr Straßen und Verkehr vorgestellt. In einem ersten öffentlichen Workshop – an dem auch wir Ende September teilgenommen haben – wurden die verschiedenen Ideen eifrig diskutiert. Am 25. Oktober wird es eine zweite Veranstaltung geben.

Bei dem Treffen sollen die Ergebnisse des ersten Workshops erörtert, PrioritĂ€ten gesetzt und gemeinsam ĂŒberlegt werden, welche Möglichkeiten es gibt, dem Zukunftsbild Walle nĂ€her zu kommen. Wir sind gespannt!

Platzeröffnung

Am 7. September war es endlich soweit: Der „neue“ Dedesdorfer Platz, auch „Waller Mitte“ genannt, wurde offiziell eingeweiht. Zu dem Fest kamen mehrere hundert Besucher*innen, die die Neugestaltung feierten. Auch wir waren selbstverstĂ€ndlich mit dabei und haben mit unseren neuen Nachbar*innen viele interessante GesprĂ€che gefĂŒhrt. Wir freuen uns schon auf das nĂ€chste Fest – vielleicht zum Baubeginn?! 😉

www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-im-fruehjahr-ist-die-waller-mitte-gruen-_arid,1858659.html

Auf dem Weg zum Bauantrag…

Bildquelle: Dipl.-Ing.(TU) Dirk Böhme (Cottbus) / Dennis Winkler (Bremen)

Wir arbeiten fleißig weiter an der Ausarbeitung des Bauantrags. Auf dem monatlichen Treffen mit unserem Architekten haben wir am letzten Wochenende die entsprechenden PlĂ€ne, d.h. Grundrisse, Schnitte und Ansichten besprochen. Außerdem haben wir das Leistungsprogramm inkl. Bauteilbeschreibung als Diskussionsgrundlage zur Angebotsentwicklung eines Generalunternehmens erstellt. Wir sind gespannt auf die ersten GesprĂ€chsergebnisse!

„Familie, aber anders“

So lautet das Titelthema der aktuellen ZEIT (4.7.2019). Darin heißt es: „Das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell ist nicht mehr selbstverstĂ€ndlich. Viele Menschen suchen heute ihr GlĂŒck in Lebensgemeinschaften mit Freunden oder Fremden – als gute Methode gegen die Einsamkeit“. Und weiter: [Deutschland ist] „ein Land, in dem 40 Prozent der etwa 40 Millionen Haushalte von einer einzelnen Person bewohnt werden. Ein Land, in dem Statistiker immer weniger klassische Kleinfamilien zĂ€hlen, dafĂŒr inzwischen 2,6 Millionen MĂŒtter und VĂ€ter, die ihre Kinder allein großziehen. Ein Land, in dem die Zahl der alten Menschen so rasant wĂ€chst, dass in 20 Jahren jeder fĂŒnfte Einwohner 67 Jahre und Ă€lter sein wird. Ein Land, in dem die Jungen fĂŒr Ausbildung und Jobs in die StĂ€dte ziehen, wo sie spĂ€testens, wenn Kinder kommen, kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden, wĂ€hrend die Alten allein zurĂŒckbleiben, abhĂ€ngig von ĂŒberlasteten PflegekrĂ€ften.

Flexibel, mobil, stĂ€ndig verfĂŒgbar – eine Gesellschaft, in der alle nach UnabhĂ€ngigkeit und IndividualitĂ€t streben, hat ihren Preis. Einsamkeit und Überlastung sind heute keine Ausnahme mehr, sondern lĂ€ngst auch in den Familien angekommen. Zwischen den Generationen fehlt es an UnterstĂŒtzung. Die Alten beklagen, dass sie von ihren Kindern nichts mehr mitbekommen, und die fĂŒhlen sich von den eigenen Eltern alleingelassen. Die klassische Kleinfamilie aus Mutter, Vater, Kind hĂ€lt dieser Zerreißprobe nicht stand. Junge VĂ€ter und MĂŒtter reiben sich, angetrieben durch absurde Perfektionsfantasien, zwischen Kindern und Karriere dermaßen auf, dass Wissenschaftler bereits vom „Eltern-Burn-out“ sprechen.

Kein Wunder, dass eine neue Sehnsucht nach Gemeinschaft wĂ€chst. Nach einem Leben, in dem jeder entlastet, aufgefangen und getröstet wird. Manche romantisieren die untergegangene Großfamilie, andere die Idylle der Dorfgemeinschaft. Und einige machen sich auf und wagen etwas Neues.

Wie wollen wir zusammenleben? Diese Frage ist lĂ€ngst nicht mehr privat – sie ist hochpolitisch. Denn es geht um nicht weniger als den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft und das Miteinander der Generationen.“

Das sehen wir genauso!

In dem Artikel werden verschiedene Projekte vorgestellt, u.a. auch die „Freie HĂŒtte“, ein Projekt des MietshĂ€user Syndikats in LĂŒbeck. Lesen lohnt sich!

Erste EindrĂŒcke vom Haus

Bildquelle: Dipl.-Ing.(TU) Dirk Böhme (Cottbus) / Dennis Winkler (Bremen)

Gestern haben wir mit den anderen Baugruppen am dritten und letzten Gestaltungsgremium der Stadt Bremen teilgenommen und freuen uns Euch nun einen Entwurf bzw. ein Modell unseres Hauses prĂ€sentieren zu können 🙂 Den linken Teil des Hauses werden wir bewohnen, im rechten Teil wird waller wohnen einziehen. FĂŒr die nĂ€chsten Monate steht jetzt hauptsĂ€chlich die Ausarbeitung des Bauantrags auf unserer Agenda.

© Dipl.-Ing.(TU) Dirk Böhme (Cottbus) / Dennis Winkler (Bremen)
Blick auf den Dedesdorfer Platz mit Modellen der 3 Baugruppen-HĂ€user.
EntwĂŒrfe von links nach rechts: J. Unland (Bremen), T. Isselhard (Verden), Dipl.-Ing.(TU) Dirk Böhme (Cottbus) / Dennis Winkler (Bremen)

Demo fĂŒr den Erhalt des Namens „Weserstadion“

In Bremen haben heute ca. 500 Fans fĂŒr den Erhalt des Namens „Weserstadion“ demonstriert. Was das mit uns zu tun hat? Die Stadt Bremen und der SV Werder stehen zurzeit in Verhandlungen mit der „Wohninvest Holding GmbH“, demnach soll das Stadion schon bald in „Wohninvest Weserstadion“ umbenannt werden. Die Firma Wohninvest wird fĂŒr ihr GeschĂ€ftsmodell kritisiert, das nach Meinung vieler Fans auf Profit durch VerdrĂ€ngung auf dem Wohnungsmarkt basiert. Mit der sozialen Verantwortung eines Vereins wie Werder Bremen sei dies nicht zu vereinbaren.

www.meinwerder.de/news_artikel,-500-fans-gegen-den-wohninvestdeal-_arid,1836463.html

Hier passiert was!

Der Zaun am Rande des Dedesdorfer Platzes ist seit neuestem bunt geschmĂŒckt und gibt einen Vorgeschmack auf all das, was uns & Euch in der nĂ€chsten Zeit erwartet 🙂 WĂ€hrend die Bauarbeiten zur Freiraumgestaltung voranschreiten, sind auch wir fleißig dabei die Gestaltung unseres Hauses zu konkretisieren. Im Juni können wir Euch dann hoffentlich endlich etwas prĂ€sentieren – seid gespannt!